Das barocke Wasserschloss Möhler im westfälischen Herzebrock geht mutmaßlich auf eine burgähnliche Anlage des erstmals im 11. Jh. erwähnten Rittergutes 'Mudelare' zurück

Mit der Errichtung des Schlosses Anfang des 18. Jh. und der Ansiedlung von Bauern und Handwerkern entstand das bis noch heute bestehende Dorf Möhler. Mitte des 19. Jh. wurden die Seitenflügel abgerissen, Anfang der 1990er Jahre dann die Bausubstanz nach Originalplänen aufwändig restauriert, einschließlich der Wiederherstellung des einstigen Barockgartens. Heute in Privatbesitz bietet das Schloss Raum für Büro- und Ausstellungsflächen von Unternehmen.

Gegenstand der Rahmenplanung ist die struktur- und bedarfsgerechte Entwicklung und Fortschreibung der baulichen und landschaftsgärtnerischen Anlage.

Schritt 1 ist die volumetrische Wiedererrichtung der Seitenflügel als eine Interpretation und zeitgemäße Transformation des historischen barocken Zustands.

Schritt 1 ist die volumetrische Wiedererrichtung der Seitenflügel als eine Interpretation und zeitgemäße Transformation des historischen barocken Zustands.

Schritt 2 ist die schrittweise seitliche lineare Raumfassung des Parks als Pendant zu einer großen Platanenallee mit einer begleitend rhythmisierten Gebäudestruktur, eine Analogie des klassischen Orangeriegebäudes. Die symmetrische Gestalt der Anlage wird strukturell wieder gebildet, das Schloss im Sinne des historischen Raumgedankens und einer lebendigen Denkmalpflege gerahmt.

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Schloss Möhler
Herzebrock-Clarholz

Städtebauliche und denkmalpflegerische Rahmenplanung