Geprägt vom objektfixierten Städtebau der 1950er und 60er Jahre entstand eine Ansammlung freistehender Einzelgebäude, die den Campusgedanken sehr wohl verwirklichte, allerdings ohne besondere Rücksicht auf das städtebauliche Umfeld.

Bebauungstypologie ist eine Blockstruktur, die dem Vorbild traditioneller Stadtraumbildung zu folgen scheint mit der zusätzlichen Lesart einer freistehenden objektartigen Bebauung. Ein komplementärräumliches Gefüge entsteht, ein Vexierbild aus Block und Stadtraum, Objekt und Textur.

Skulpturale Überhöhungen der Blöcke geben in ihrer

Signifikanz die Orientierungspunkte der einzelnen Quartiere.

An diesen stadträumlich wirksamen Punkten liegen die Plätze:

1. Der Kulturplatz am Theater-Depot mit Bibliothek

2. Der Marktplatz mit Entertainment-Center, Läden und Gastronomie

3. Der Park als Mitte des Wohnens am Senckenberg-Museum.

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Johann-Wolfgang-Goethe-Universität
Kerngebiet Frankfurt-Bockenheim

Joachim Cornelius in raumköln architekten

Auftraggeber: Land Hessen|Stadt Frankfurt a.M.
Stadtentwicklungsplanung
Städtebaulicher Realisierungswettbewerb
1. Ankauf