Bei Kommunen oder Unternehmen mit einem größeren Gebäudebestand stellt sich bedingt durch die stetig stattfindende Weiterentwicklung – zum Beispiel bedingt durch die Bevölkerungsentwicklung - oft die Frage, wie welche Gebäude in Zukunft genutzt werden können bzw. sollten und welche Maßnahmen zur Sicherung des Gebäudebestands längerfristig erforderlich sind.

Durch die Erstellung eines Gebäudeentwicklungskonzepts erhalten die Gebäudeeigentümer eine langfristige Planungsgrundlage. So können Fehlinvestitionen in Gebäude, die nur noch über einen begrenzten Zeitraum genutzt werden, vermieden werden.

Im Rahmen eines Gebäudeentwicklungskonzeptes erfolgt die Untersuchung aller Gebäude auf ihren baulich-technischen, energetischen, aber gegebenenfalls auch optischen Zustand hin. Es erfolgt eine Abschätzung der Bedarfsentwicklung für die einzelnen Gebäudearten. Vermarktungs- und Umnutzungs-möglichkeiten für nicht mehr benötigte Gebäude werden analysiert. Auch Anforderungsprofile für erforderliche Neubauten können im Rahmen eines Gebäudeentwicklungskonzepts erarbeitet werden.

Aus den so gewonnen Erkenntnissen entwickelt werk 9 das Gebäude-entwicklungskonzept, das als Leitfaden für die in den darauf-folgenden Jahren anstehenden Entscheidungen dient. Es stellt eine effektive, nachhaltige Unterhaltung und Weiterentwicklung des Gebäudebestands sicher. Unnötige Investitionen werden so vermieden.